24 Stunden Blau

(aus: Schlaglichter Nr.65/04)

Bezirksjufitag Rhein-Hessen dauert 24 Stunden

So hieß unser Bezirksjufitag von Rhein-Main-Hessen, das vom 01.10. bis zum 02.10.04 stattfand. Es waren zwar nur fünf Stämme die teilnahmen (Stamm Greif und Don Bosco, Rüsselsheim, Gonsenheim und Finthen), aber wir hatten dennoch viel Spaß.

Um Verwirrungen im folgenden Text zu vermeiden, erklären wir kurz unser Prinzip: Wir trafen uns am Freitag den 1.10.04 um 16Uhr an der alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim und stellten die Uhren auf 6.00 morgens um, damit wir einen kompletten Tag miteinander verbringen konnten. Also einfach 10 Stunden dazu zählen und ihr habt die Echtzeit.

6 Uhr

Ein bisschen verspätet begannen unsere Jufis mit dem Aufbau der zwei Jurten. Eine Leiterjurte mit der Küche und eine Jufijurte. Mit etwas Motivationsarbeit und Unterstützung der Leiter standen die Jurten dann auch richtig gut.

9 Uhr

Es gab dann erstmal Frühstück und die anschließende Spülaktion dauerte mal wieder eine Ewigkeit.

11 Uhr

Natürlich durfte eine Kennenlernrunde nicht fehlen, damit man sich nicht immer mit "DU" anreden musste. Danach ging es zum Geländespiel über. Drei Gruppen die ihren Schatz bewachen sollten und gleichzeitig die Schätze der anderen stehlen mussten. Irgendwie hatte die eine Gruppe das innerhalb weniger Zeit geschafft und das Spiel war wesentlich kürzer als wir geplant hatten. Also spielten die Jufis mit großer Begeisterung noch Räuber und Gendarm bis zum Mittagessen.

14 Uhr

Während die Jufis spielten machten wir schon mal das Feuer zum Grillen an. Da einige Jufis noch Salate mitbrachten, konnten wir ein kleines Büffet aufbauen. Gespült wurde nach dem Essen mal nicht, denn die Jufis brauchten dann doch etwas Mittagschlaf. Den hatten wir dann auch kurzerhand von 3 Stunden auf 4,5 Stunden verlängert. Dafür strichen wir Kaffee und Kuchen erstmal vom Programm. Mittagsschlaf tut halt jedem gut.

15 bis 20 Uhr

Die Jufis gingen Mittagsschlaf machen und die Leiter bereiteten das Abendessen vor. Da es Kartoffelsuppe gab, hatten wir einiges zum Schnippeln. Danach gingen die meisten Leiter auch schlafen, wobei nächtliches "Sägen" in der Leiterjurte manchem diese Aktion erschwerte.

20 Uhr

Aufstehen. Das Abendessen wurde gemacht und das Geschirr vom Mittagessen gespült was wieder sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Danach konnten wir aber eine sehr leckere Kartoffelsuppe essen.

23 Uhr

Nach dem Spülen gingen wir dann ans Lagerfeuer mit Singen (danke hier noch mal an Konny aus Weiterstadt, der uns mit seiner Gitarre unterstützte) und Stockbrot. Einige spielten auch Fangen oder erkundeten die Umgebung. Während wir alle dann mal am Lagerfeuer saßen, teilten wir den Aufnäher aus, den wir eigens für diesen tag anfertigen ließen. Hier noch mal ein dickes Dankeschön an Sinikka, die ihn entworfen hat und Pascal, der einen günstigen Hersteller dafür fand.

4 Uhr

Bevor es zum Abbau ging stärkten wir uns dann doch noch mit dem mitgebrachten Kuchen. Um einen Ansporn zum Abbauen zu haben, schlossen die Jufis eine Wette mit uns ab, dass sie es innerhalb einer Viertelstunde schaffen könnten. Was sie dann auch geschafft haben und wir somit mehr Zeit für eine Reflektion hatten.

5 Uhr

Reflektion: Wie teilweise befürchtet fanden viele unsere Zeitumstellung eher suboptimal, aber sie haben dennoch alle mitgemacht und einige fanden es sogar lustig. Vor allem das Geländespiel im Dunkeln fanden alle klasse. Viele Jufis fanden es nur schade, dass sich so wenige Stämme dran beteiligt hatten.

6 Uhr

Alle Jufis wurden abgeholt oder von ihren Leitern nach Hause gefahren.

Danke für die schönen 24Stunden!

Conny Schmitt, MdR

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